Innerbetriebliche Mediation
Ausgangssituation
Innerbetriebliche Mediation ist ein phasengebundenes Verfahren, bei dem durch einen außenstehenden Dritten (Mediator) in Form von Gesprächen versucht wird, mit den Konfliktparteien (Medianden) eine einvernehmlichen Lösung bzw. Regelung des Konfliktes zu erzielen. Die inhaltliche Verantwortung und Entscheidungshoheit bleibt bei den Konfliktparteien, die Prozessverantwortung liegt beim Mediator.
Die Vermittlung bei Konflikten durch einen unabhängigen Dritten ist als rasche und kostengünstige Interventionsmethode bekannt geworden. Die Allparteilichkeit des Mediators gewährleistet eine zufriedenstellende Behandlung der Konfliktparteien. Das Bewusstsein, fair und ausreichend sein Interesse vertreten zu können, ist ein nicht zu unterschätzender Wert im Konfliktmanagement. Voraussetzung für eine erfolgreiche Mediation ist die Bereitschaft aller Beteiligten, zu einer einvernehmlichen Konfliktregelung zu gelangen. Am Ende der Mediation steht eine von allen Konfliktparteien unterzeichnete Vereinbarung.
Mögliche Themen
- Teamkonflikte
- Mobbing
- Konflikte mit Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeitern
- Auseinandersetzungen mit Lieferanten und Kunden
- Konflikte in Vorständen und anderen Leitungsgremien
- Uneinigkeit über Kompetenzen und Verantwortungen von Führungskräften
- Blockade der Arbeitsfähigkeit von Gruppen, Teams und Abteilungen
- Konflikte rund um die Beendigung von Dienstverhältnissen